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Disclaimer

Bereits in der Planungsphase sollten wichtige Punkte geklärt werden :

  1. Antrag auf Parallelbetrieb einer Eigenerzeugeranlage
    Zuständiger Netzbetreiber nach dem EEG.
    Der VNB sollte schon in der Planungsphase kontaktiert werden
    Sprechen Sie die Technischen Anschlussbedingungen (TAB 2000) und die Details Ihres Vorhabens bereits in der Planungsphase mit dem Netzbetreiber ab. Grundlage für die TAB 2000  ist die Richtlinien des Verbandes der Netzbetreiber  (VDN e.V. beim VDEW).

    Reichen sie die folgenden Unterlagen frühzeitig beim
    VNB ein:
    - Anmeldevordruck zum Anschluß an das Niederspannungsnetz.
    - Lageplan, aus dem Bezeichnung und Grenzen des Grundstücks, sowie der Aufstellungsort hervorgehen.
    - Datenblatt mit den techn. Daten der Anlage.
    - Informieren sie sich ob der Netzbetreiber evtl. Zuschüsse für spezifische Anlagen zahlt.

    Beugen Sie Unstimmigkeiten und Problemen vor.
    Laut den TAB2000  Abs. 13 ist die die technischen Ausführung der Eigenerzeugeranlage mit dem VNB  abzustimmen. Dieser wird entsprechend der weiter unten zitierten VDEW Richlinie  Schutzeinrichtungen vorsehen.
    Klären Sie wichtige Fragen

    Trennstelle
    Gemäß der Richtlinie:
    Eigenerzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz
    Richtlinie für Anschluß und Parallelbetrieb von Eigenerzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz
    4. Ausgabe 2001                                                               

    sowie den
    Ergänzende Hinweise des VDN (hier herunterladen)
    des
    VDEW-e.V sowie der ab dem 01.02.06 geltenden DIN V VDE 0126-1-1 hat der Anschluß der Anlage über eine (dem  Personal des  VNB  jederzeit zugänglichen) Schaltstelle mit Trennfunktion zu erfolgen. Laut DIN V VDE 0126-1-1 müssen folgende  Schutzeinrichtungen vorgesehen werden :
     
  2. Fallweise können nach Absprache mit dem Netzbetreiber weitere Schutzfunktionen zur Sicherstellung der Entkupplung oder für einen sicheren Betrieb notwendig sein :

    Die “konventionelle Ausführung“ sah bisher weitere  Schutzeinrichtungen vor :

        Vektorsprungrelais (integriert in GSR-1, GSR-3) ,  Einzelfunktion: VSR-4
        oder Lastsprungrelais.

    Zuschaltbedingungen

    Für selbsterregte Asynchhrongeneratoren und Synchrongeneratoren ist eine Synchronisiereinrichtung (  SYNF-3) erforderlich, die die Parameter des Netzes und des Generators auf  Einhaltung der Zuschaltbedingungen überwacht.

    Anschluss

    Die Einbindung der Eigenerzeugungsanlage in das Netz des Netzbetreibers hat durch einen eingetragenen Elektroinstallateur zu erfolgen. Informieren Sie sich, für  welche Installateure dies zutrifft.

  3. Antrag auf Zulassung einer KWK-Anlage nach § 6 KWK Gesetz
    Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BafA)
    • Zulassung von KWK-Anlagen
      Das BAFA ist die zuständige Stelle für die Erteilung von Zulassungen für KWK-Anlagen, auf deren Grundlage die Anlagenbetreiber vom jeweiligen Netzbetreiber einen Zuschlag für den erzeugten KWK-Strom verlangen können.
      Grundsätzlich muss der Antrag auf Zulassung für eine KWK-Anlage ein nach anerkannten Regeln der Technik erstelltes Sachverständigengutachten enthalten, in dem die Eigenschaften der Anlage, die für die Feststellung des Vergütungsanspruchs von Bedeutung sind, dargestellt werden. Als anerkannte Regeln der Technik gelten die von der
      AGFW e. V. in dem Arbeitsblatt FW308 in der jeweils gültigen Fassung enthaltenen Grundlagen und Rechenmethoden. Aufbau und Inhalt der Sachverständigengutachten sollten sich an den vom BAFA herausgegebenen Leitfaden orientieren. Für serienmäßig hergestellte kleine KWK-Anlagen mit einer elektrischen Leistung bis 2 MW können aber anstelle eines Gutachtens geeignete Unterlagen des Herstellers vorgelegt werden, aus denen die thermische und elektrische Leistung sowie die Stromkennzahl hervorgehen.
      Die Zulassung wird, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind, rückwirkend ab dem Zeitpunkt der Aufnahme des Dauerbetriebs bzw. zum 1. Januar des Kalenderjahres erteilt, in dem der Antrag gestellt worden ist. Im Falle der Änderung oder Modernisierung der Anlage erfolgt die erneute Zulassung ebenfalls rückwirkend zum Zeitpunkt der Aufnahme des Dauerbetriebs.
      Die Erteilung der Zulassung ist kostenpflichtig. Die Kostenverordnung sind nach Anlagenkategorie unterschiedlich hohe Kostensätze festgelegt.
      Vordrucke für den Antrag auf Zulassung einer KWK-Anlage finden Sie
      hier, sonstige Formulare und Hinweise unter Service > Formulare > Energie > Kraft-Wärme-Kopplung
      Quelle :Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BafA)

       

  4. Antrag auf Erstattung der Mineralölsteuer nach § 25 MinöStG
    zuständiges Hauptzollamt .
    • Voraussetzung ist, dass der steuerbegünstigte Brennstoff für Heizzwecke eingesetzt wird.
      Der Teil des Brennstoffes, welcher in elektrische Leistung umgesetzt wird (und nicht zu Heizzwecken verwendet wird), wie der Eigenverbrauch und die Einspeisung in das öffentliche Netz ist selbstverständlich nicht steuerbegünstigt. Probleme können vermieden werden, wenn ein Wärmemengenzähler eingeplant wird und Anhand von  Brennstoffverbrauch, erzeugter Wärmemenge und angegebener elektrischer Leistung eine  die Verwendung nachgewiesen werden kann.

Datum 10.08.2015   vorherige Version: 04.08.2015    Start: 07.1997    Auflage 2015-06