>

Mit der nachfolgend beschriebenen Einstellung arbeitet die AGS Steuerung in einem erweiterten Modus.
Hierbei stehen zusätzliche Eingänge und Operanden zur Verfügung.
1.0 Vergewissern Sie sich vor Öffnen des Gehäuses, das die Steuerung spannungsfrei geschaltet ist.
1.1 In der Steuerung befinden sich durch elektrostatische Entladung (ESD) gefährdete Bauteile.
1.2 Beachten Sie die Sicherheitsvorschriften.
1.3 Entfernen Sie alle Steckverbindungen zur Steuerung.
1.4 Die 5-polige Klemme für Netz / Gen. Spannungsanschluss ist immer gesteckt.

Im Gerät befinden sich 5 Steckbrücken, welche ggfs. umgesteckt werden müssen. Dies richtet sich danach, ob ein Netz- Generatorwächter verwendet wird.

2.0 Einsatz mit NGW. An den rot markierten Positionen müssen sich 5 Steckbrücken befinden. (An den blauen Positionen dürfen sich keine Steckbrücken befinden). Dadurch werden die Klemmen 25,26 und 28,30,35 mit der NGW-Steckkarte verbunden 
Es muss das Übergabemodul  “ASE Eingang NGW” verwendet werden.

2.1 Setzen Sie die NGW- Steckkarte ein. Weiter mit 4.0

3.0 Einsatz ohne NGW. Die 5 Steckbrücken müssen sich in den blau markierten Positionen befinden.
(An den roten Positionen dürfen sich keine Steckbrücken befinden).
Dadurch werden die Klemmen 25,26 und 28,30,35 mit den Optokopplereingängen verbunden.
Es wird ein unbeschriftetes Übergabemodul für den Eingang verwendet.
 

Die Nichtbeachtung der oben genannten Einstellung kann zur Zerstörung des Gerätes führen !

4.0 Verbinden Sie die Steuerung mit den Steckern.
4.1 Achten Sie hierbei auf die korrekte Position der Stecker !
Schalten Sie Hilfsspannung und ggfs. Netz- und Generatorspannung ein. Es ist unbedingt zu beachten, dass bei Verwendung der Netz- Generatorwächterplatine diese vor dem Einschalten der Hilfsspannung auf ihren Steckplatz (gelbe Markierung) gesteckt sein muss. Die Steuerung erkennt beim Einschalten die NGW Platine und legt die Meldungen für Netz- und Generatorspannung automatisch  auf die Operanden 32 bzw. 33. Die zugehörigen Optokoppler- Eingänge werden abgeschaltet.
Steckt die NGW Platine beim Einschalten nicht, werden die entsprechenden Optokopplereingänge auf die Operanden 32 und 33 geschaltet..
Diese automatische Erkennung dient der Kompatibilität mit der ASE Steuerung und ermöglicht einen problemlosen Austausch in bestehende Anlagen ohne Programmiergerät und Änderung des Anwenderprogramms (AWL).  
 

In diesem Modus stehen Ihnen gegenüber der ASE bei Verwendung des Netz- Generatorwächters (NGW) die Optokoppler Eingänge (Operanden: 45, 40, 46, 47, 34, 35) zusätzlich zur Verfügung. Intern stehen Ihnen ab Betriebssystem AGS 1.0 weitere Operanden (Merker und Zeiten) zur Verfügung. 

Damit ist die Konfiguration abgeschlossen.